Ausgrenzungen

Ausgrenzung behinderter Menschen gibt es immer und überall, aber das nicht nur physisch, sondern auch psychisch.

Die physische Ausgrenzung

Die physischen Ausgrenzungen sind natürlich, je nach dem welche Behinderung man hat unterschiedlich. Menschen mit Muskeldystrophie oder Muskelschwund sind z.B. im Alltag auf jeden angewiesen. Je nach dem wie stark die Behinderung schon ausgeprägt ist, können sie nicht selber essen, trinken, schreiben, sich bewegen, ins Bett gehen, in den Bus oder den Zug einsteigen usw. Ab einem gewissen Punkt können sie wirklich nur noch Rollstuhlfahren und sprechen, was alles andere als einfach ist. Darum sind solche Menschen auf jede Hilfe, von anderen wie auch von dir, angewiesen.

Es gibt aber auch Behinderungen, in denen man physisch nicht so Stark ausgegrenzt ist, jedoch trotzdem immer noch ausgegrenzt ist. Menschen mit einer Gleichgewichtsstörung z.B. können überhaupt nicht balancieren, kommen mit höhen überhaupt nicht klar, oder können nicht Fahrrad fahren oder wenn man eine Oculaere Apraxie hat, kann man nicht 3D sehen, d.h nicht in die Tiefe sehen. Man sieht nicht, ob da ein hoher Stein im Weg liegt oder ob im Wald auf dem Weg eine grosse Wurzel aus dem Boden ragt.

Die psychische Ausgrenzung

Obwohl die physischen Ausgrenzungen zum Teil sehr schlimm sind, sind die psychischen Ausgrenzungen weit aus abgrundtief schlimmer. Klar gibt es die Menschen mit einer geistigen Behinderung die psychisch Ausgegrenzt werden, weil ihr Gehirn z.B nicht in der Lage ist Gefühle wahrzunehmen oder keine logischen Ansätze fassen oder Dinge nicht richtig wahrnehmen kann, dass ist auch sehr sehr schlimm und für andere unvorstellbar. Was ich aber hauptsächlich mit der psychischen Ausgrenzung meine, ist die soziale Ausgrenzung. Ob geistig oder körperlich behindert, es gibt leider immer noch sehr viele Menschen, die das Gefühl haben, sie müssten sie als Krüppel, Behindi oder schlimmeres beschimpfen und sich für etwas besseres halten. Behinderte Menschen haben oft gar keine Chance sich auf sozialer Ebene zu integrieren, weil sie oft ausgewiesen und als "krank" oder "nicht normal" angesehen werden.

Diese soziale Ausgrenzung führt leider oft dazu, das "Opfer" solcher Ausgrenzungen sich über die Jahre hin immer mehr und mehr zurückziehen und psychisch dadurch so im Loch sind, dass sie Unfähig werden, jegliche soziale Beziehungen aufzubauen und es nur selten so ist, dass diese auch wieder je aus diesem Loch kommen und wieder ganz normale soziale Beziehungen aufbauen können.


Als Wort zum Schluss noch eins: Die physischen Ausgrenzungen sind sehr schlimm, jedoch die psychischen und sozialen sind das allerletzte und jeder, der je eine solche Tat ausgeübt hat und dies immernoch tut, der sollte sich schähmen und wenn es nach mir geht sich selber verachten.

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